Frohe Weinhachten

Allgemeine Themen, die nicht primär mit Larp zu tun haben

Frohe Weinhachten

Beitragvon Sid » Sa Dez 22, 2012 11:15 am

Ich wünsche allen Larpern und Larperinnen eine Schöne besinnliche Weihnachtszeit
sowie das eure wünsche in erfüllung gehen


....hurra der erste erfüllte wunsch ist da....

Rote Drachen 4 ~die folgen des Krieges~
1.März bis 3.März 2013 auf dem Pfadfinder gelände Tydal


geboten werden wie immer
- super küche
- nettes spiel
- nette geschichte
- eine nette Orga / SL
- und alles was man sonst so auf einem larp benötigt...............nein das nicht
darf ja keine signatur haben.....
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Re: Frohe Weinhachten

Beitragvon jasper » Sa Dez 22, 2012 5:33 pm

Danke.
Ich schließe mich da an: Frohe Weihnachten allen (auch nicht-Larpern ;) )
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Re: Frohe Weinhachten

Beitragvon Iska » Sa Dez 22, 2012 9:16 pm

Hey, danke, dir auch!
Feiert alle schön und entspannt euch während der Feiertage mal so richtig!
Grish agh lûr !!!
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Re: Frohe Weinhachten

Beitragvon SerkVastatio » So Dez 23, 2012 12:06 am

Euch allen frohe Weihnachtsfeiertage!
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Re: Frohe Weihnachten

Beitragvon Iska » So Dez 23, 2012 2:29 am

Ich habe hier (http://www.lach-forum.de/smalltalk-offt ... t6535.html) eine schöne Weihnachtsgeschichte gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will.

Amara hat geschrieben:Die Wiederbegegnung mit einem Weihnachtsengel

„Mama wann kommt das Christkind?“ fragte Bernadette.
Die Mama hatte sie zum Kalender geführt, und ihr gezeigt wie viele Zettel es noch waren, aber so richtig hatte sie sich das nicht merken können.
In der Küche hing ein wunderschöner Kalender, an dem sie jeden Tag ein Türchen öffnen durfte. Und wenn das ganz grosse Türchen dran war, dann kommt das Christkind.
Bernadette war ganz zappelig, was das Christkind wohl bringen würde? Zusammen mit Mama hatte sie ihm ein Briefchen geschrieben und abends aufs Fensterbrett gelegt. Am Morgen war es weg.
Heute wollte Mama mit ihr ins Spital fahren, um den Opa zu besuchen, der krank war.
„Komm Bernadette, wir müssen los“ rief die Mutter.
An der Hand der Mutter, trippelte sie dahin, und sah immer wieder in die Schaufenster, wo so schöne Dinge zu sehen waren, dazwischen goldene Engelchen, die entweder sangen, oder Trompete bliesen. Bernadette konnte sich nicht satt sehen. In einem kleinen Laden, der nur ein winziges Schaufensterchen hatte, stach ihr ein Engel besonders ins Auge. Er trug ein langes schneeweisses Kleid, hatte lange blonde Haare, und grosse blaue Augen.
„Mama sieh mal, so ein schöner Engel“ die Mutter sah ihn sich an und sagte“ ach, den kaufen wir nicht, in diesem Geschäft gibt’s nur alte ausrangierte Sachen, sieh mal, an einer Hand fehlt ein Finger, und das Kleid ist auch abgegriffen, komm jetzt weiter!“ „ Aber ich möchte ihn so gern haben, Mama siehst du, er hat mir grad zugezwinkert.“ Aber die Mutter zog Bernadette mit sich fort.
Im Spital gingen sie in das Zimmer wo der Opa lag, da war noch ein zweites Bett, in dem lag ein alter Mann, der sehr traurig zu sein schien.
„ Er kommt von einem Heim, er hat nichts und niemanden mehr“ erklärte der Opa.
„Aber… kommt das Christkind denn auch zu ihm?“ fragte Bernadette „Ich denke, nicht“ antwortete der Opa,“ weißt du, diese Leute haben nichts mehr, sie sind vergessen.“
„Muss er denn noch lange hierbleiben?“
„Ja, das wird länger dauern, an Weihnachten wird er nicht nach Hause können.“
Bernadette überlegte, dass das wohl etwas Trauriges sein müsse, allein zu sein an Weihnachten. Und kein Christkind kam um Geschenke zu bringen. Sie fing an zu überlegen.

Am nächsten Tag sagte sie zu ihrer Mutter: "Mama, dieser alte Mann im Spital, der muss doch furchtbar traurig sein an Weihnachten. Mama, der Engel in dem alten Laden muss zu ihm.“ Die Mutter freute sich dass ihre Tochter auch an andere dachte. „Gut, morgen gehen wir in diesen Laden und kaufen ihn, und dann wenn wir Opa abholen bringen wir ihn hin.“
Sie holten den Engel gemeinsam im Laden ab, Mama schmückte ihn und verpackte ihn wunderschön als Geschenk.

Zwei Tage vor Weihnachten fuhren sie zusammen los. Als sie ins Zimmer kamen saß der alte Mann in einem Stuhl und schaute aus dem Fenster. Er drehte sich nicht um, es kam ja eh niemand zu ihm. Bernadettes Mutter räusperte sich, da schaute er auf mit müdem, traurigen Blick.
„Meine Tochter möchte Ihnen etwas schenken“ sagte sie. Die Augen des Mannes weiteten sich, “mir etwas schenken??“ fragte er mit ungläubiger Stimme.
Da trat Bernadette vor mit dem Geschenk, und sagte: “Bitte Sie müssen es nehmen.“
Der Mann nahm die Schachtel zögerlich entgegen. Seit Jahren hatte nie jemand mehr an ihn gedacht.
Er betrachtet das Paket von allen Seiten, und getraute sich noch nicht so recht. “Sie müssen es auspacken“ meinte Bernadette, die kaum mehr ruhig sitzen konnte.
Und so begann er vorsichtig das schöne Papier zu entfernen. Als er die Schachtel öffnete, und den Engel erblickte, war es um seine Fassung geschehen. Er begann zu weinen, und die Tränen kullerten über sein Gesicht.
Bernadette konnte sich das nicht erklären, warum freute sich der Mann denn nicht? Fragend sah sie ihre Mutter an.
Da hub der alte Mann an zu sprechen und sagte: “Ich danke euch, von ganzem Herzen, ich muss euch was erzählen.
Ich kenne diesen Engel, nie hätte ich gedacht ihn noch einmal in meinem Leben zu sehen.
Jedes Jahr hat meine Frau ihn an Heiligabend aufgestellt, er gehörte zu uns. Meine Frau ist gestorben, und als ich nicht mehr zurechtkam musste ich ins Heim. Andere Leute haben meine Wohnung geräumt.
An jeder Weihnacht dachte ich an diesen Engel, und nun hat ihn ein anderer Engel zu mir gebracht.“ Er hielt ihn in den Händen, und versank in vergangenen Zeiten.
Die Mutter bedeutete Bernadette jetzt mitzukommen. Leise verließen sie den Raum und gingen nach Hause.

Am Heiligen Abend freute sich Bernadette auf die Bescherung. Voller Begeisterung öffnete sie ihre Geschenke.
Als sie das letzte Paket öffnete, schaute sie zuerst verdutzt auf den Inhalt, das war doch dieser Engel, den sie dem alten Mann gebracht hatten. Da war auch noch ein Briefchen. Mama las es ihr vor: „ Lieber kleiner Weihnachtsengel, du hast mir ein ganz großes Geschenk gemacht, damit dass ich diesem Engel noch mal begegnen durfte. Dieser Engel hat uns im Leben viel Glück gebracht. Jetzt bin ich alt, und werde wohl bald in den Himmel gehen, wo ich dann alle Engel sehen werde.
Ich möchte Dir diesen Engel schenken. Auf dass er Dir genauso viel Freude und Glück bringt wie mir.“
An diesem Abend, schlief Bernadette mit einem glücklichen Lächeln ein. Der Engel hielt schützend seine Hand über sie.
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Re: Frohe Weinhachten

Beitragvon Thekla » Mo Dez 24, 2012 10:41 am

Die vier Kerzen  

Adventsgedicht

Im Advent, zur Weihnachtszeit,
da war es hell im Zimmer.
Vier Kerzen waren aufgereiht,
und leuchteten wie immer.
Doch zum Flackern und zum Knistern
hörte man die Kerzen flüstern.

  Die erste Kerze seufzt und spricht:
“Mein Licht brennt für den FRIEDEN,
die Menschen aber woll’n mich nicht,
es ist nur Streit hienieden."
Die Kerze verlor den schönen Glanz,
wurde klein und kleiner und erlosch dann ganz.

  Die zweite Kerze traurig spricht:
“Für den GLAUBEN will ich brennen,
doch Gottes Worten glaubt man nicht,
Glauben will man nicht mehr kennen.”
Ein Luftzug wehte durch das Haus,
die zweite Kerze, die ging aus.
 
Die dritte Kerze kraftlos spricht:
“Die LIEBE will ich künden,
doch mit Neid und Hass im Angesicht
kann kein Lieb’ man finden.”
So flüsterte sie und ward ganz klein,
erlosch und verlor den hellen Schein.

  Ins Zimmer trat ein kleines Kind,
sah die Kerzen, die nicht scheinen,
erloschen durch den kalten Wind,
fast fing es an zu weinen.
Mit Tränen es sehr traurig spricht:
“Leuchtet, ich brauche euer Licht!”  

Da fällt die vierte Kerze ein:
“HOFFNUNG will ich geben,
mit meinem hellen Schein
soll’n alle Kerzen leben.
Hoffnung will ich hell verkünden
und alle Kerzen neu entzünden!”

Ich wünsche Euch allen kuschelig warme, himmlisch ruhige, wahnsinnig erholsame, kalorienbombige, engelschöne und rentierstarke Weihnachten!!!

Und das Ihr alle gesund ins neue Jahr kommt.

Dicke Umarmung für alle ( ist ja schließlich Weihnachten ;-) )
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Re: Frohe Weinhachten

Beitragvon Riptack » Di Dez 25, 2012 1:59 pm

Von mir auch frohe Weihnachten.
Ich bin nicht hier um zu gewinnen, ich bin hier um zu spielen. Denn wenn ich spiele, gewinne ich.
...
Ja, ja wir sind alles Helden. Nett und fluffig.
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Re: Frohe Weinhachten

Beitragvon Iska » So Dez 25, 2016 2:50 am

Friedrich Wilhelm Güll (1812-1879)

Die Legende vom Tannenbaum

In der Bergpredigt, wie bei Matthäus zu lesen,
ist auch von Bäumen die Rede gewesen.
Der Heiland hatte gesagt, dass Feigen
nicht reifen könnten auf Distelzweigen,
dass Trauben nicht wüchsen am Dornenhange,
und dass der Baum, der nicht Früchte trage,
zu gar nichts wert erscheine auf Erden,
als abgehau'n und verbrannt zu werden.

Und als er geendet, da ist schon bald
ein Streiten entstanden im nahen Wald.
Die Disteln, welche die Rede gehört,
waren über die Maßen empört
und haben so recht überlegen gesagt:
"Wir haben noch immer den Eseln behagt!"
Die Dornen reckten die scharfen Spitzen
und sagten: "Das lassen wir nicht auf uns sitzen!"
Die gelben, aufgedunsenen Feigen
zeigten ein blasses blasiertes Schweigen,
und die Trauben blähten sich gar nicht schlecht
und knarrten geschwollen: "So ist es recht!"

Nur ein zierlicher Tannenbaum
stand verschüchtert, rührte sich kaum,
horchte nicht auf das Rühmen und Klagen,
hat sich still und bescheiden betragen
und dachte und dachte in einem fort
an des Heilandes richtende Wort'.
Er fühlte sich ganz besonders getroffen;
er hatte kein Recht, auf Gnade zu hoffen;
die erste Axt musste ihn zerschlagen;
er wusste nur Tannenzapfen zu tragen;
Früchte hatte er nie gebracht,
das hat ihn niedergeschlagen gemacht.
Als sich nun aber die Sonne versteckt
und tiefes Dunkel die Erde deckt,
und, ermüdet vom Reden und Klagen,
die anderen Bäume im Schlummer lagen,
wollte er nichts von Schlummer wissen,
hat die Wurzeln aus dem Erdreich gerissen,
und unbemerkt in stiller Nacht
hat er sich still auf den Weg gemacht,
um nach dem strengen Heiland zu gehen
und milderes Urteil sich zu erflehen.

Und als er nach mühseligen Stunden
endlich den lang Gesuchten gefunden
und ihm sein Leid recht herzlich geklagt,
da hat der Heiland lächelnd gesagt:
"Wisse, dass seit Beginn der Welt
ein jeglicher Fluch seinen Segen enthält,
und dass in jeglichem Segensspruch
verborgen liegt ein heimlicher Fluch!
Den Feigen brachte nur Fluch mein Segen,
weil sie jetzt sündigen Hochmut hegen;
die Trauben haben mir nicht gedankt,
die haben sich nur mit den Dornen gezankt;
die Disteln ließen sich nicht belehren,
die konnten den Fluch nicht zum Segen kehren;
du aber hast dich besser bedacht!
Du hast aus dem Fluch einen Segen gemacht!
Und dein Bittgang sei nicht umsonst gewagt!
Zwar - was gesagt ist, da bleibt gesagt!
Dein Schicksal ist jetzt nicht mehr zu trennen
vom Abhau'n und im-Ofen-verbrennen;
aber: Ich will dich erheben und ehren,
ich will einen rühmlichen Tod dir bescheren!
Dich soll kein Winterschlaf traurig umschließen!
Ein doppeltes Leben sollst du genießen!
Und auf deinen zierlichen Zweigen
sollen die herrlichsten Früchte sich zeigen,
soll man Lichter und Zierrat schau'n!
Freilich - erst wenn du abgehau'n!
Sei wie ein Held, der für andere leidet,
der in blühender Jugend strahlend verscheidet!
Damit dein Leben, das kurz, doch reiche,
meinem irdischen Wandel gleiche!
Du sollst ein Bote des Friedens sein!
Du sollst glänzen wie ein Heiligenschein!
Den Kindern sollst du Freude verkünden!
Den Sündern wecken aus seinen Sünden!
Gesang und Jubel soll dich umtönen!
Mein liebstes Fest sollst du lieblich verschönen!
So bist du von allen Bäumen hienieden
der gesegnetste! - Zieh hin in Frieden!"
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