Schlachtfeldsuppe

Schlachtfeldsuppe

Beitragvon Ravna » Mi Sep 28, 2011 12:52 pm

Schlachtfeldsuppe

Ihr benötigt für 2 Barbaren oder 4 normale Esser:

300g Fleisch undefinierbarer Herkunft zum Schmoren (Anm. d. Redaktion.: z.B. Rind)
300g anderes Fleisch undefinierbarer Herkunft (Anm. d. Redaktion.: z.B. Schwein)
300g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
60g (Schweine)Schmalz
2-3 Suppenlöffel edelsüßen Paprika
1-2 Suppenlöffel rosenscharfen Paprika
1 Pfund passierte Tomaten
5/8L kräftige Fleischbrühe
1/8L kräftigen roten Wein
1 kleinen Löffel Kümmel
½ kleinen Löffel gerebelten Majoran
2 rote Paprikaschoten
4 Roggenbrotleibe à 400g

Zubereitung
1. Reibt das Fleisch ab und schneidet es in daumendicke Wüfel
2. Schält und würfelt die Zwiebeln. Schält und Hackt den Knoblauch. Bratet beides in einem großen Topf mit ein wenig (Schweine-) Schmalz glasig und schiebt es zur Seite.
3. Bratet das Fleisch nach und nach im restlichen Schmalz kräftig an. Dann erst stäubt den edelsüßen Paprika darüber und lasst alles vom Fett durchtränken. Rührt den rosenscharfen Paprika, das Tomatenpüree, die Brühe und den Rotwein unter.
4. Schmeckt das Fleisch mit Salz Kümmel und Majoran ab und lasst es zugedeckt bei milder Hitze eine Stunde schmoren.
5. Schneidet die beiden Paprikaschoten an den Nahtstellen auf, befreit sie von den Samen und scheidet sie in mittelgroße Würfel. Gebt sie nach 30 Minuten zur Suppe.
6. Schneidet den Brotleiben oben den Deckel ab. Löst die Krume aus Deckeln und Laiben. Gut daumendick sollte der Brotrand nun sein. Füllt die Suppe in die Laibe und legt den Deckel darauf
7. Die Laibe im heißen Ofen (wenn vorhanden) etwa 10 Minuten erhitzen, dann rasch servieren. Wenn ihr die Suppe ausgelöffelt habt, genießt das Brot mit Butter und Salz. Ein nicht zu schwerer Roter ioder noch besser ein kühles Bier passen vorzüglich
8. Bewahrt die Krume auf für Paniermehl oder für Offiziersbrötchen.

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Schlachtfeldsuppe kommt in dieser oder jener Form in allen uns bekannten Welten vor. Man kann sie vor, während oder nach der Schlacht genießen, ob es regnet oder schneit, windet oder stürmt. An Fleisch nimmt man, was man gerade hat – Schaf, Rind, Schwein, Huhn, oder auch Pferd, Ratte, Teufelswidder und Tundrabiest. Gibt man genügend scharfe Gewürze hinzu kann der Soldat das Fleisch so oder so nicht mehr zu seinem ursprünglichen Besitzer zurückverfolgen. Es sei allerdings geraten, die Schlachtfeldsuppe niemals nach der Schlacht zu sich zu nehmen, wenn vor der Schlacht die Vorräte längst zur Neige gegangen waren, Vertraut niemals einem Militärkoch!



Das ist ein Auszug aus "Roter Drache in Aspik"
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