Laske Rorlikson

Laske Rorlikson

Beitragvon Whistler » Mo Jan 16, 2012 7:00 pm

Im Jahr 1189 wurde Laske Rorlikson, als Ältestes von 4 Kindern, in einer kleinen Stadt am Grenzfluss zwischen Ost- und Wesdfin geboren. Seine Eltern hatten dort eine Herberge, in welcher regelmäßig Händler übernachteten. Schon von klein auf war Laske begeistert von den weit gereisten, großen Händlern, die die ganze Welt zu kennen schienen. Er wollte eines Tages auch losziehen um Händler zu werden und die Welt zu sehen. Eigentlich schien dem auch nichts im Wege zu stehen. Bis es im Juli 1203 zu einem schweren Unfall kam. Laske war ausgeritten und bereits auf dem Rückweg als das Pferd aus unerfindlichen Gründen aufschreckte ihn abwarf und auch noch mit den Hufen erwischte. Laske, der von Natur aus eher weniger mit Kraft gesegnet war überlebte den Unfall, schwer verletzt, nur dank der ansässigen Heilerin. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass er einige Einschränkungen zurückbehielt. Neben einer Reihe von Narben und Blessuren ist er auch nie wieder geritten. Danach sahen es seine Eltern eigentlich nicht gerne, dass er in die Welt hinauswollte, aber er ließ sich nicht davon abbringen. Er versuchte aber möglichst in Gruppen zu reisen, da es um seine Selbstverteidigungskünste eher schlecht bestellt war. Aber er kam doch an sein Ziel: Nordstaat. Dort wollte er bei einem Händler in die Lehre gehen. Doch das war leichter gesagt als getan. Niemand wollte ihn als Lehrling. Die dortigen Händler strotzten vor Arroganz und Hochnäsigkeit. Und so ging er eben zu der Sorte Händler die nur mit ihrem Umsatz und dem Erfolg im Verkauf prahlten, sich aber sonst eher bedeckt hielten. Dort lernte er das alles eine Frage der Interpretation war, auch das eine oder andere Gesetz. ;)
Nun, nachdem seine Ausbildung beendet ist, ist er losgezogen um sein erlerntes Handwerk anzuwenden, zu verfeinern, die Welt zu sehen und dabei den ein oder anderen Gewinn einzustreichen.


OT: Hey an alle.^^ Ich bin Kai. Ich komme eigentlich vom Pen and Paper, wo sich Riagan gerade zu uns gesellt hat. Und da bin ich durch Gespräche mit anderen Larpern neugierig geworden und möchte das auf diesem Wege gerne mal ausprobieren. Ich bin gespannt ^^
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Iska » Mo Jan 16, 2012 7:14 pm

Moin moin!
Die Geschichte gefällt mir!
Sag mal, dein Heimatort... von der Ortsbeschreibung her könnte das eigentlich fast nur noch Kuhdorf sein, der Ort wo auch unsere Söldnertruppe ihr Zuhause hat. Der Grenzfluss wird nur von einer wirklich wichtigen Handelsstraße überquert... ist das beabsichtigt?
Wenn ja, dann willkommen hier im Forum, Nachbar! :mrgreen:
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Whistler » Mo Jan 16, 2012 7:55 pm

Danke :)
Das mit dem Heimatort ist Zufall. Falls es aber passt mein ich natürlich Kuhdorf^^ (Ansonsten ist es halt ein kleineres Dorf abseits der üblichen Handelsroute)
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Iska » Mo Jan 16, 2012 8:01 pm

Das würde passen. Kuhdorf ist klein, aber dafür strategisch günstig an der Handelsstraße gelegen. In der dortigen Taverne haben sich die Roten Drachen Söldner eingenistet. Wer genau da unsere Nachbarn sind, haben wir noch nicht festgelegt. Also warum keine Herberge? Können ja nicht alle in der Taverne unterkommen. Ansonsten gibt's dan noch den ein oder anderen Bauernhof, und viele, viele Kühe. ^^
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Riagan » Mo Jan 16, 2012 8:05 pm

So *g* um mal nen Kreis zu schließen, das wäre auch die Person, die gerne zu Ostern mitkommen würde.^^
Johannes Liechtenauer hat geschrieben: Vom Schilhaw.
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Iska » Mo Jan 16, 2012 8:05 pm

Das passt doch. Da haben wir alle Zeit der Welt um uns mal gegenseitig kennenzulernen.
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Ravna » Di Jan 17, 2012 11:24 am

Whistler hat geschrieben: Laske, der von Natur aus eher weniger mit Kraft gesegnet war überlebte den Unfall, schwer verletzt, nur dank der ansässigen Heilerin.
Schade, 1203 das war noch vor Roanas Zeit dort... *gg*
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Whistler » Mi Apr 04, 2012 11:29 am

Die Angepasste und erweiterte Version:


Im Jahr 1189 wurde Laske Rorlikson, als ältestes von 4 Kindern, in Kuhdorf, einer kleinen Stadt am Grenzfluss zwischen Ost- und Wesdfin, geboren. Seine Eltern, Rorlik Vanson und Lara Akadotir, hatten dort eine Herberge, in welcher regelmäßig Händler übernachteten. Schon von klein auf war Laske begeistert von den weit gereisten, großen Händlern, die die ganze Welt zu kennen schienen. Er wollte eines Tages auch losziehen um Händler zu werden und die Welt zu sehen. Eigentlich schien dem auch nichts im Wege zu stehen. Bis es im Juli 1203 zu einem schweren Unfall kam. Laske war ausgeritten und bereits auf dem Rückweg als das Pferd aus unerfindlichen Gründen aufschreckte ihn abwarf und auch noch mit den Hufen erwischte. Laske, der von Natur aus eher weniger mit Kraft gesegnet war überlebte den Unfall, schwer verletzt, nur dank der ansässigen Heilerin. Doch auch sie konnte nicht verhindern, dass er einige Einschränkungen zurückbehielt. Neben einer Reihe von Narben und Blessuren ist er auch nie wieder geritten. Danach sahen es seine Eltern eigentlich nicht gerne, dass er in die Welt hinauswollte, aber er ließ sich nicht davon abbringen. Er versuchte aber möglichst in Gruppen zu reisen, da es um seine Selbstverteidigungskünste eher schlecht bestellt war. Aber er kam doch an sein Ziel: Nordstaat. Dort wollte er bei einem Händler in die Lehre gehen. Doch das war leichter gesagt als getan. Niemand wollte ihn als Lehrling. Die dortigen Händler strotzten vor Arroganz und Hochnäsigkeit. So machte er sich auf die Suche nach der Sorte Händlern die nur durch Umsatz prahlten und weniger Wert auf den Auftritt, und das strickte einhalten von Gesetzen, legten. Das Elstermann-Kontor, so war der offizielle Name. Bei ihnen durfte er bleiben und lernen. Er lernte zu beobachten, einzuschätzen, zu verhandeln, zu intrigieren und das ein oder andere Gesetz zu dehnen.
Nachdem seine Ausbildung beendet war, zog er los um sein erlerntes Handwerk anzuwenden, zu verfeinern, die Welt zu sehen und dabei den ein oder anderen Gewinn einzustreichen.

„In Teufels Küche“, 11.02.2012

Auf seiner ersten Handelsreise verschlug es Laske auf einen anderen Kontinent. Es war Winter und dementsprechend sehr kalt. Einige Meilen vor der nächsten Ortschaft, er träumte schon von einem warmen Bett, wurde er dann zu allem Überfluss von vier Räubern überfallen und ausgeraubt. Nur noch mit seiner Kleidung am Leib schleppte er sich zu der angestrebten Ortschaft. Auf dem Weg dorthin traf er auf eine in diesen Landen sehr merkwürdige Reisgruppe. Einen Schwarzork und einen Menschen. Da sie das gleiche Ziel hatten kam er mit ihnen ins Gespräch und fand heraus, dass sie auch den Räubern begegnet waren. Die beiden hatten allerdings kurzen Prozess mit ihnen gemacht und ihnen danach auch ihre Habe abgenommen, was ursprünglich die Habe Laskes war. Sie kehrten ein in die Taverne „In Teufels Küche“, zusammen mit einigen anderen bunt gemischten Gestalten. Mit dem Ork und dem Mensch kam er weiter ins Gespräch und fand heraus, dass sie nicht nur der Söldnertruppe „Die roten Drachen“ angehörten, sondern auch das Zarak, der Ork, der Anführer war. Riagan, der Mensch, war der Baumeister der Truppe. Als Laske gerade, ohne Erfolg, versuchte seine Habseligkeiten mit einem Würfelspiel zurückzubekommen, erfuhren sie, dass es in dieser Taverne wohl einige verschwundene Personen und sogar eine Tote gegeben hatte. Schon waren alle Angereisten in ein Familiendrama mit Eifersucht, Hass, Liebe und Geld verstrickt. Da Zarak und Riagan einer der beiden Schwestern, um die sich alles zu drehen schien, Schutz versprochen hatten, machte sich Laske daran Informationen zu sammeln um das ganze Drama aufklären zu können. Er hoffte sich so vielleicht das Vertrauen der beiden erarbeiten zu können oder wenigstens seine Habe zurück zu bekommen. Immer tiefer verstrickten sich alle Beteiligten, sodass am Ende sogar zuvor eher abweisend gegenüberstehende Personen zusammenarbeiteten. Am Ende konnte doch noch alles aufgeklärt werden, nicht zuletzt mit einiger Hilfe aus dem Reich der Toten. Als dann ein Gesandter der Obrichkeit kam, die Schuldigen abführte und des Geld für Strafen eintrieb, beschlossen Zarak und Riagan spontan sich Dieses zu holen und Laske mitzunehmen, da sie eh die gleiche Reiserichtung hatten und er vielleicht doch noch nützlich für sie sein könnte.

Zwischen den Cons

So macht sich die Drei wieder auf den Weg nach Hause. Mit dem Schiff ging es zuerst nach Nordstaat, was Laske hervorragend passte, da er sich so neue Waren und Klamotten holen konnte. In Nordstaat angekommen verabschiedete sich Zarak aber schon bald und gab Riagan einige Anweisungen mit auf den Weg. So waren nur noch Laske und Riagan übrig. Laske ging zum Kontor und meldete sich mal seit langer Zeit wieder. Da Riagan dabei war blieb alles sehr offiziell. Er erfuhr von den Kämpfen in ganz Ostfin und das auch Kuhdorf betroffen war. Leider konnte Riagan das bestätigen, da die Söldnertruppe dort ihr altes Lager hatte. Da Riagans Auftrag in die gleiche Richtung führte, erklärte er sich bereit, Laske nach Kuhdorf zu begleiten.
Nachdem Laske einiges an Waren bekam und ein neues Gewand in Auftrag gegeben hatte, zogen die beiden los gen Kuhdorf. Sie waren einige Zeit unterwegs und je dichter sie der Grenze kamen desto weniger Hoffnung hatte der junge Händler. Und dann kam der Tag an dem sie das Dorf erreichten. Es war furchtbar. Er erkannte es kaum wieder. Alles war zerstört oder nieder gebrannt. Auf dem schnellsten Wege begab er sich zur Herberge oder dem was davon übrig geblieben war.
Da ihre Anreise nicht unbemerkt kamen sofort einige der Überlebenden, in Angst das Soldaten wieder Einzug halten könnten. Doch als sie Laske erkannten erhellte sich ihr Gesicht. Bei einer kleinen Runde am Feuer erzählte man ihm was geschehen war und teilte ihm mit das seine Eltern und Schwestern alle samt getötet worden waren. Er konnte es nicht fassen. Er fühlte sich auf einmal schrecklich alleine, obwohl er es die ganzen Tage schon geahnt hatte. Sein Zuhause war zerstört und alle Verwandten, die er noch gehabt hatte, waren tot. Was sollte er nun tun. Er brauchte einen Tag um wenigstens wieder einiger maßen klar denken zu können. Er besann sich auf das was er noch hatte. Eine Zunftgemeinschaft, die hinter ihm stehen würde falls er Hilfe benötigte. Er sah es auch als Chance an, nun ohne auf die Sicherheit seiner Familie achten zu müssen, seine Interessen durchzusetzen wie er es gelernt hatte.
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Whistler » Mo Jul 02, 2012 12:11 pm

*Trommelwirbel* ... Fotos von der herausragend gut aussehenden Gewandung, die ich dank noch herausragendererererer Meisterschneiderin, mein Eigen nennen kann.

Ja.. schief ... nein ... nich die Klamotte is schuld :mrgreen:

Bild
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Re: Laske Rorlikson

Beitragvon Iska » Mo Jul 02, 2012 12:18 pm

Sieht super aus!
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